Was 30 Euro im Monat wo bringen
Dieselben 30 Euro kaufen in 551 Gemeinden mindestens 500 MBit/s und in 140 keine 25. Nachgerechnet für 8.245 Gemeinden, aus den Tarifen, die dort heute bestellbar sind.
16 Kilometer, 244-mal so viel Tempo
In Barchfeld-Immelborn (4.268 Einwohner) bekommst du für 30 Euro 500 MBit/s. In Dermbach, 16 Kilometer entfernt und mit 6.889 Einwohnern sogar etwas größer, sind es 2,05 MBit/s. Gleicher Landkreis, gleicher Betrag.
So etwas entsteht nicht am Markt, sondern an der Gemeindegrenze. Wer ein Netz baut, baut es dort, wo eine Kommune mitzieht oder eine Förderung läuft, und hört an der Grenze auf. Die Leitung neben deiner endet dann vielleicht zweihundert Meter weiter, und trotzdem kostet sie dich das Dreifache. Nachsehen lohnt sich also auch dann, wenn du weißt, was der Nachbarort zahlt.
Ab 500 MBit/s
551 Gemeinden, 6,7 Prozent. Hier reicht das Budget bis in die oberen Stufen. Dahinter steht fast immer ein Kabel- oder Glasfasernetz, das um Kunden wirbt.
250 bis 499 MBit/s
908 Gemeinden, 11 Prozent. Ein gut ausgebautes Netz, das seinen Preis aber noch hält. Meist Kabel, in Neubaugebieten auch Glasfaser.
100 bis 249 MBit/s
3.496 Gemeinden, 42,4 Prozent. Die größte Gruppe. Dafür genügt in aller Regel die Telefonleitung, wenn der Verteiler nah genug steht.
25 bis 99 MBit/s
2.460 Gemeinden, 29,8 Prozent. Video läuft, Arbeiten von zu Hause auch. Beim Preis nach oben gibt es hier oft mehr Tempo, beim Anbieterwechsel selten.
Unter 25 MBit/s
140 Gemeinden, 1,7 Prozent. Wo es dabei bleibt, liegt es fast nie am Geld: Schnelleres ist an dieser Adresse schlicht nicht bestellbar.
- Furth im Wald
- Volkach
- Doberlug-Kirchhain
- Ostrach
- Dermbach
- Osterburken
- Wegscheid
- Adelsheim
- Hofheim in Unterfranken
- Oberviechtach
- Wilhelmsdorf (Ravensburg)
- Rotthalmünster
- Limbach (Neckar-Odenwald-Kreis)
- Neureichenau
- Neuhausen ob Eck
- Seckach
- Schefflenz
- Eigeltingen
- Uttenweiler
- Letschin
- Langenenslingen
- Neukirchen beim Heiligen Blut
- Jandelsbrunn
- Eschlkam
Kein Angebot unter 30 Euro
690 Gemeinden, 8,4 Prozent. Der billigste Anschluss kostet hier mehr. Das trifft zwei Sorten von Gemeinden: solche, in denen nur ein Anbieter liefert, und solche, in denen der Einstieg gleich mit Fernsehen oder Handytarif verkauft wird.
- Morbach
- Werneck
- Demmin, Hansestadt
- Perl (Saar)
- Bad Liebenstein
- Burkardroth
- Harzgerode
- Gerolstein
- Kalbe (Milde)
- Arendsee (Altmark)
- Falkenberg/Elster
- Spangenberg
- Neugersdorf
- Bodelshausen
- Kolitzheim
- Bad Emstal
- Kaltennordheim
- Mellrichstadt
- Triftern
- Stühlingen
- Seubersdorf in der Oberpfalz
- Prüm
- Oerlenbach
- Oberthulba
Was die Zahl sagt und was nicht
Gezählt wird der schnellste Tarif, dessen Monatspreis über die ersten 24 Monate im Schnitt unter 30 Euro bleibt. Der Schnitt, weil fast jeder Vertrag gestaffelt ist: Der Preis der ersten sechs Monate steht groß in der Werbung und sagt über zwei Jahre wenig. Anschlusspreis, Versand und Router bleiben in dieser Rechnung draußen. Sie stehen im Tarifvergleich, der jeden Tarif einzeln führt und alles zusammenzieht.
Die Zahl gilt für die Gemeinde, nicht für deine Hausnummer. In einem Neubaugebiet am Rand liegt oft Glasfaser, während im alten Ortskern die Kupferleitung bleibt; beides steht unter demselben Ortsnamen. Was an deiner Adresse geschaltet wird, sagt erst die Verfügbarkeitsprüfung des Anbieters.
Und sie ist ein Stand, kein Zustand. Tarife wechseln, Aktionen laufen aus, ein Netzbetreiber macht ein Gebiet auf. Unter jeder Tabelle steht, von welchem Tag ihre Daten sind.
Nach Bundesland
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